[REZENSION] ZU “THE HAVEN – IM UNTERGRUND” VON SIMON LELIC

[REZENSION] ZU “THE HAVEN – IM UNTERGRUND” VON SIMON LELIC

The Haven

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Presseexemplar
Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch, ab 12 Jahre
Erscheinungsdatum: 15.01.2020
Seiten: 304
Print: 9,95 €
Ebook: 8,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3743205505


Inhalt

Gerade noch war Ollies Leben vollkommen normal und plötzlich ist er Teil der geheimen Untergrundorganisation Haven. Innerhalb von 24 Stunden muss er gemeinsam mit dem Ermittlungsteam den Sohn des berüchtigten Gangchefs Danny Hunter finden – oder einer von ihnen wird sterben.
Ein turbulentes Rennen gegen die Zeit beginnt, doch je näher Ollie und seine Freunde ihrem Ziel kommen, desto klarer wird ihnen, dass noch eine weitaus größere Bedrohung auf sie wartet.

© Cover/Inhalt: Loewe Verlag


Meine Meinung

The Haven klang auf jeden Fall interessant und die Challenge, das Buch innerhalb von 24 Stunden zu lesen, habe ich gerne angenommen und es ist mir auch gelungen.

Die Idee dahinter fand ich wirklich toll. Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche regieren und anderen Minderjährigen helfen und zusammenhalten, leben, das hat mich doch sofort neugierig gemacht.

Das Buch an sich lies sich auch super schnell lesen. Es war nicht langweilig, es gab viel Action und auch tolle Wendungen. Trotzdem hat es mich einfach insgesamt nicht erreicht. Der Schreibstil war mich einfach irgendwie zu nüchtern. Die Charaktere blieben mir zu blass, die Handlung war stellenweise nicht überzeugend, nicht glaubwürdig genug. Da fehlten im Großen und Ganzen einfach auch jede Menge Emotionen.

So habe ich es zwar schnell gelesen und fand es auch ganz in Ordnung, aber es hat mich nicht mitgerissen und leider macht es mich auch nicht wirklich neugierig auf die Fortsetzung. Und mehr gibt es hier leider auch schon nicht mehr zu sagen aus meiner Sicht.


Fazit

The Haven ist auf jeden Falle eine Geschichte mit einer genialen Idee dahinter. Das lässt sich nicht bezweifeln! Leider reicht das allein aber nicht aus, um mich überzeugen zu können. Das Wichtigste ist eigentlich immer der Schreibstil und wenn mich dieser nicht direkt ins Geschehen katapultiert, sodass ich regelrecht mitfiebern kann, dann wird es einfach schwierig. Und genau das war hier das Problem. Die Story an sich fand ich gut, die Handlung hat Action, rein theoretisch Spannung und so einige Überraschungen. Doch das Mitfiebern blieb aus. Es kamen keine Gefühle auf, zu den Figuren konnte ich keine Verbindung aufbauen und insgesamt habe ich es einfach nur nüchtern runtergelesen. Sehr schade, aber so ist das manchmal. Für mich war das Buch in Ordnung, aber eine große Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen und weiterverfolgen werde ich diese Reihe auch nicht. 3 Sterne.

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