[Rezension] zu „Pheromon – Sie riechen dich“ von Rainer Wekwerth UND THARIOT

[Rezension] zu „Pheromon – Sie riechen dich“ von Rainer Wekwerth UND THARIOT

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Rezensionsexemplar
Verlag: Planet / Thienemann-Esslinger
Genre: Sci-Fi
Erscheinungsdatum: 16.01.2018
Seiten: 416
Print: 17,00 Euro
Ebook: 12,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3522505536

Inhalt

Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.

Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.

Text/Cover: Thienemann-Esslinger

Meine Meinung

Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Das Cover hätte mich nicht angesprochen, doch der Klappentext hat mich mehr als neugierig gemacht.
Der Einstieg fiel mir recht leicht, der Schreibstil war angenehm und leicht. Die Grundidee fand ich einfach toll und etwas Ähnliches habe ich selbst noch nie gelesen.
Mir hat auch gut gefallen, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Gerade der zeitliche Unterschied hat von Anfang an Verwirrung und jede Menge Fragen aufkommen lassen.
Leider muss ich sagen, auch wenn dies der erste Teil einer Reihe und daher einleitend ist, war es mir stellenweise etwas zu langatmig. Man hätte es entweder kürzer machen können und mehr herausholen. Mir ist schlicht zu wenig passiert, was natürlich auf Kosten der Spannung ging. Auch zu den Charakteren konnte ich erst sehr spät einen Bezug herstellen, aber besonders nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist mir keiner.
Was diese Geschichte allerdings gerettet hat, sind die grandiosen und mehr als überraschenden Wendungen zum Ende hin! Das hat mich so geflasht, dass ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen werde und auch große Erwartungen und Hoffnungen in diese Fortsetzung lege.
Fazit: Pheromon besticht zunächst mit einer neuen, faszinierenden Grundidee, aus der man allerdings mehr hätte herausholen können. Super fand ich, dass sehr vieles absolut nicht durchschaubar oder vorhersehbar war. Durch einige Längen in der Geschichte war ich schon fast geneigt, nur 3 Eulen zu vergeben, aber die genialen Wendungen am Ende haben mich gekriegt und überzeugt, dass die Fortsetzung mit ganz viel Potenzial aufwartet! Daher vergebe ich guten Gewissens 4 Eulen und das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!
Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!
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