[Rezension] zu Phantasun von Veronika Mauel

[Rezension] zu Phantasun von Veronika Mauel

Titel: Pantasun
Autorin: Veronika Mauel
Verlag: Spielberg
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 23.02.2015
Taschenbuch: 13,90 Euro
Ebook: 4,99 Euro
Seiten: 303
Reihe: nein
ISBN: 978-3-95452-676-5

Kurzbeschreibung 

Sarina führt
an der Seite ihres alkoholkranken Vaters ein recht ereignisloses und tristes
Teenagerleben, bis sie auf unerklärliche Weise stets die gleichen Träume
heimsuchen. Ein zwielichtiger Besucher entführt Sarina schließlich in ihr
Traumreich, das tatsächlich existiert.
Phantasun! Doch wem kann sie in dieser wundersamen Welt trauen? Was führen
Lunadra, die Königin der Nacht und ihr Sohn Zenturio im Schilde? Und dann ist
da noch Taron, der schöne Lichtprinz, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen
fühlt. Doch auch er weiß eindeutig mehr, als er zugeben will …
© Cover/Inhalt: Spielberg

Meine Meinung

Das Cover
hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext klang vielversprechend. Der
Schreibstil hat mir gut gefallen, war flüssig und leicht verständlich.
Sarina war
mir zunächst ganz sympathisch und hat mir leid getan, dass sie bereits so
einiges durchmachen musste.
Im Laufe der
Geschichte gab es aber immer wieder Situationen, die sie ziemlich dumm
erscheinen ließen. Das war meiner Meinung nach von der Autorin einfach schlecht
ausgearbeitet, weil vieles einfach so sonnenklar war, dass wirklich absolut
jeder es hätte erkennen können.
Auch diese
ewigen Gefühlsschwankungen der Hauptprotagonistin waren hier einfach zu viel
und zu unrealistisch dargestellt, da sie sich binnen Sekunden umentschieden
hat.
Die Figur
Taron ist der typische perfekte Held, allerdings kommen die Gefühle bei mir
nicht so richtig an. Ich kann ihn nicht wie oft viele andere Buchhelden
anschmachten, irgendetwas fehlt einfach.
Die
Grundidee fand ich eigentlich super, aber die Umsetzung schwankt leider immer
wieder. Es gab Abschnitte, die mich richtig fesseln konnten und dann wieder war
ich genervt oder die Handlungen waren für mich schlicht nicht nachvollziehbar,
einfach gesagt ohne zu spoilern.
Fazit: Eine
vielversprechendes Fantasy-Buch, dass mich aber leider nicht so richtig
überzeugen konnte. Ich würde jetzt nicht davon abraten es zu lesen, allerdings
verpasst man auch nichts, wenn man darauf verzichtet.
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