[REZENSION] ZU “OUTLIERS – DIE SUCHE” VON KIMBERLY MCCRIGHT

[REZENSION] ZU “OUTLIERS – DIE SUCHE” VON KIMBERLY MCCRIGHT


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Rezensionsexemplar
Verlag: Goldmann
Genre: Fantasy / Dystopie
Erscheinungsdatum: 15.10.2018
Seiten: 368
Print: 13,00 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3442205646

Inhalt
Seit dem Tod ihrer Mutter zieht die 16-jährige Wylie sich immer mehr zurück. Erst ein Hilferuf ihrer verschwundenen Freundin Cassie lockt die menschenscheue Teenagerin aus der Reserve, denn sie spürt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Und es folgen weitere rätselhafte Nachrichten. Was steckt hinter Cassies Verschwinden? Warum befindet sie sich irgendwo in den Wäldern Maines? Wylie nimmt all ihren Mut zusammen und begibt sich mit Cassies Freund, dem umschwärmten Bad Boy Jasper, auf die Suche. Doch damit geraten auch sie beide in größte Gefahr – vor allem, als Wylie eine Seite an sich entdeckt, von der sie bisher nichts geahnt hat …

© Cover/Inhalt: Goldmann

Meine Meinung
Irgendetwas an diesem Cover hat mich sofort innehalten lassen. Obwohl der Klappentext zwar interessant klang, aber doch gleichzeitig auch etwas zu wenig war, wollte ich es lesen.

Im Nachhinein betrachtet, eine sehr gute Entscheidung, denn dieses Buch zählt zu einem der überraschendsten in diesem Jahr. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und gleichzeitig wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Fantasy-Anteil doch sehr gering ausfällt, was für manche vielleicht ein Problem sein könnte. Es kommen in diesem ersten Teil überwiegend Thriller-Elemente durch und ich war begeistert von dieser Mischung in dieser Geschichte.

Was die Charaktere anbelangt, hatte ich mit der Prota stellenweise so meine Probleme. Wylie hat viele innere Dämonen und man lernt sie und ihre Vergangenheit im Verlauf immer besser kennen. Die Autorin stellt alles authentisch und glaubwürdig dar und trotzdem war sie mir oft unsympathisch mit ihrer voreingenommenen pessimistischen Art. Ihre Entwicklung ist aber nachvollziehbar und wird im weiteren Verlauf bestimmt noch spannend.

Mein persönlicher Favorit in dieser Story ist Jasper. Anfangs noch unscheinbar, blaß und man wusste nicht so recht, was man mit ihm anfangen soll, entwickelte er sich zu meinem absoluten Liebling im Buch. Auf welcher Seite er letztlich anzusiedeln ist, müsst ihr selbst herausfinden.

Es gibt echt viele geniale und überraschende Wendungen. Ich hatte lange Zeit überhaupt keine Ahnung, wo das Ganze hinführen soll, was die Hintergründe sind und wer zu wem gehört. Die Autorin hat mich ziemlich an der Nase herumgeführt und mich auch ziemlich geschockt. Das Ende ist der absolute Hammer, ein echt fieser Cliffhanger, aber, wenn man mit offenem Mund ein Buch zuschlägt, wurde alles richtig gemacht.

Fazit
Outliers ist ein Buch, von dem ich mir erhofft hatte, dass es mich fesselt, aber ich eigentlich keine hohen Erwartungen hatte. Umso überraschter war ich recht schnell, als ich von der Geschichte nicht mehr loskam. Von Anfang an herrscht Spannung pur und mir kam es eher wie ein Jugendthriller vor. Der Fantasy-Anteil ist gering und kommt erst später immer mehr zur Geltung, was mich persönlich überhaupt nicht gestört hat, denn ich wurde durchwegs super unterhalten und fand die Mischung richtig gut. Die Grundidee gefällt mir auch sehr gut und ich bin echt schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Zum Glück lässt die Fortsetzung nicht lange auf sich warten, denn das Ende ist richtig fies und verspricht, dass es genauso spannungsgeladen weitergehen wird. Viele Wendungen in dieser Geschichte haben mich so geflasht, sodass ich auch über eine Prota hinwegsehen kann, die ich nicht durch und durch liebe. Absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne!

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