[Rezension] zu „No heartbeat before coffee“ von Maria M. Lacroix

[Rezension] zu „No heartbeat before coffee“ von Maria M. Lacroix

Verlag: Drachenmond
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 16.06.2016
Seiten: 230
Print: 12,00 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3-95991-251-8

Inhalt

Während eines Einsatzes gegen einen dunklen Hexenclan wird Diana kampferprobte Spezialistin des Instituts für »Research and Identification of Paranormal Activities« mit einem tödlichen Fluch belegt.
Rettung aus ihrer aussichtslosen Lage erhält sie ausgerechnet von einem Werwolf. Obwohl auch er in ihrer Weltsicht zum Feind
zählt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Jamie zu vertrauen. Und als wäre ihr Leben nicht verzwickt genug, zieht er sie stärker an, als sie sich selbst eingestehen will.
Gleichzeitig wird Seattle von einer brutalen Mordserie erschüttert, sodass Diana ihre persönlichen Probleme in den Hintergrund stellt, um sich voll und ganz der Aufklärung des Falles widmen zu können.
Doch ihre Kollegen dürfen weder von ihren Gefühlen für Jamie erfahren noch, welchen Preis sie für ihr Überleben gezahlt hat …
Text/Cover: Drachenmond Verlag

Meine Meinung

Das Cover finde ich ja etwas unscheinbar. Die Geschichte allerdings ist es absolut nicht! Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf eine Mischung zwischen Fantasy und Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ging gleich richtig zur Sache, ohne großes Geschwafel, und sowas mag ich ja total gerne. Diana ist eine starke Prota, die sich in ihrem Beruf, der durch Männer dominiert wird, durchsetzt, und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Jamie dagegen hat es mir nicht immer leicht gemacht. Auf der einen Seite habe ich seine liebenswerte Natur, den Menschen helfen zu wollen, schnell lieb gewonnen. Aber manchmal gab es Momente, da konnte ich ihn nicht richtig einschätzen. Ein weiterer Charakter, der zwar nur hin und wieder auftaucht, Marcus Bennet, fand ich einfach toll. Ich kann nicht mal genau sagen, warum, aber gerade die humorvollen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Noemi habe ich immer sehr genossen.
Die Autorin baut von Anfang an Spannung auf und geht dabei vom Inhalt her in verschiedene Richtungen, die alle Fragen für den Leser offenhalten. Mir haben die Ermittlungen hier sehr gut gefallen, allerdings hat mir Noemi das mit dem Fluch stellenweise zu leicht genommen. Es gibt aber durchaus ein paar tolle Wendungen, von denen ich manche nicht durchschaut hätte. Einzig das Ende war etwas abrupt und hat vieles offen gelassen. Allerdings wird es eine Fortsetzung geben, was mich sofort beruhigt hat.
Fazit: No heartbeat before coffee ist eine wirklich tolle Mischung aus Fantasy und Krimi. Es sind tolle Charaktere vorhanden, vor allem mit der kämpferischen Diana konnte mich die Autorin begeistern. Spannung ist durchwegs vorhanden und lässt die Seiten nur so verfliegen. Auch der Schreibstil war richtig toll, die Gefühle kamen an und ich konnte mir alles super vorstellen. Zwar hätte ich mir etwas mehr Aktion zum Fluch gewünscht und das Ende war etwas schnell, aber die Tatsache, dass es einen zweiten Band geben wird, klingt vielversprechend und ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. 

 

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