[REZENSION] ZU “NIEMALSWELT” VON MARISHA PESSL

[REZENSION] ZU “NIEMALSWELT” VON MARISHA PESSL

Niemalswelt

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Rezensionsexemplar
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy / Psychothriller
Erscheinungsdatum: 22.03.2019
Seiten: 384
Print: 18,00 €
Ebook: 12,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3551584007


Inhalt

Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben …

© Cover/Inhalt: Carlsen Verlag


Meine Meinung

Die Mischung aus ein wenig Fantasy und Thriller klang hier echt gut. Im Nachhinein muss ich sagen, trifft es diese Beschreibung auch super.

Die Geschichte hat direkt von Beginn an Spannung aufgebaut. Man lernt Bee kennen, zumindest einen Teil von ihr, es entstehen schon hier gefühlt Tausend Fragen und ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sie hat ihre Freunde nicht mehr gesehen, seit ihr Freund Jim verunglückt ist. Sie hat sich komplett zurückgezogen. Als sie sich nun wieder treffen, haben sie einen Autounfall und landen in der Niemalswelt. Die Aufgabe scheint schier unmöglich, denn sie sollen wählen, wer von ihnen wieder ins Leben zurück darf und wer nicht. Dabei hängt irgendwie alles mit Jims Tod zusammen und es stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein Unfall war?

Allein diese Grundidee hat mich schon total begeistert. Gefangen in der Niemalswelt, jede Wache hat 672 Stunden und beginnt dann immer wieder von vorne. Ein absoluter Albtraum! Und diesen hat man hier beim Lesen gleich mit erlebt.

Ich kann hier gar nicht wirklich sagen, dass mir einer der Charaktere besonders sympathisch gewesen wäre. Sie waren alle anders, geheimnisvoll auf ihre Art, und man wusste wirklich bei keinem einzigen, woran man ist. Das fand ich wahnsinnig gut dargestellt. Ich habe durchwegs mit gerätselt und konnte nichts durchschauen oder vorhersehen. Am Ende kam dann alles anders als gedacht und ich war mit der Auflösung absolut zufrieden.


Fazit

Niemalswelt ist eine etwas skurrile Geschichte, die mich von Anfang an begeistern konnte. Tolle, nicht durchschaubare Charaktere, was für diese Art Story absolut perfekt in der Umsetzung war, und eine richtig geniale Grundidee, die ebenfalls super umgesetzt wurde. Etwas Derartiges hatte ich nie zu zuvor gelesen und ich war fasziniert. Es war spannend, man konnte mit rätseln, es war unvorhersehbar mit tollen Wendungen und die düstere Atmosphäre kam super bei mir an. Mehr kann man sich bei so einer Geschichte nicht wünschen, ich wurde perfekt unterhalten und bin auch mit dem Ende voll und ganz zufrieden. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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