[REZENSION] ZU “ILLUMINATED HEARTS” VON ASUKA LIONERA

[REZENSION] ZU “ILLUMINATED HEARTS” VON ASUKA LIONERA


Verlag: Dark Diamonds
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 20.12.2018
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja / Band 1

Inhalt
Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt – und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken…

© Cover/Inhalt: Dark Diamonds / Carlsen Verlag

Meine Meinung
Als großer Fan der Autorin, war für mich klar, dass ich diesem Buch nicht lange würde widerstehen können. Der Klappentext klang toll und ich war gespannt, was mich erwartet.

Obwohl ich leicht in die Geschichte eintauchen konnte, ich ein großer Fan von der Idee und auch der Umsetzung an sich war, so gab es doch dieses Mal einen Kritikpunkt für mich, den ich leider nicht außer Acht lassen kann, weil mich das durch das ganze Buch hindurch gestört hat. Und das war leider die Prota Feli. Es ist nicht mal, dass sie mir komplett unsympathisch wäre, nur fehlte mir irgendwie die Entwicklung. Ich konnte ihren inneren Zwiespalt und ihre Träume sehr gut nachvollziehen, aber ihre Stimmung war ein einziges hin und her, das sich durch die komplette Handlung gezogen hat und dabei kam es mir so vor, als würde man auf der Stelle treten. Ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht, egal in welche Richtung. Sie ist 24 Jahre alt und stellenweise kam es mir so vor, als hätten wie hier mit einer 15jährigen zu tun. Für ihr Alter war mir das etwa too much.
Bei ihren beiden Brüdern war ich mir bis zum Schluss absolut sicher, dass ich sie nicht leiden kann. Deren Verhalten hat ebenfalls dazu beigetragen, dass es mir nicht so vorkam, als hätten wir es bei Feli mit einer Erwachsenen zu tun. Es war mir schlicht zu übertrieben in diesem Fall.

Mit Shadow allerdings konnte für mich die Geschichte gerettet werden. Er hat den Ausgleich irgendwie geschafft, dass ich trotzdem immer weiterlesen wollte und in der Story an sich gefangen war. Er ist ein absolut faszinierender Charakter, mächtig, stark und geheimnisvoll, und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihm.

Der Schreibstil an sich war auch toll, einnehmend und gerade bei Shadow musste ich immer wieder schmunzeln. Mir gefällt die Mischung aus Magie und Helden in dieser Geschichte, auch wenn mir auch hier in der Entwicklung etwas zu wenig passiert ist. Felis innerer Kampf stand mir zu sehr im Vordergrund und ich hoffe sehr, dass in der Fortsetzung etwas mehr passiert, auch im Bezug auf ihre Magie.

Fazit
Illuminated hearts konnte ich durch den einnehmenden Schreibstil schnell lesen und die Welt, die Idee und die Mischung habe ich wirklich geliebt. Mein größtes Problem war Feli und die für mich fehlende Entwicklung in der Geschichte. Es kam mir bis zum Schluss so vor, als würde ich immer auf etwas warten, das einfach nicht kam.
Mit Shadow konnte mich Asuka allerdings sehr gut bei Laune halten, denn dieser Charakter hat es mir echt angetan und auch meine Abneigung gegen Cal und Zac wettgemacht. Ich bin deswegen auch sehr gespannt auf die Fortsetzung, kann aber für diesen Auftakt leider dieses Mal nur 3,5 Sterne vergeben, allerdings mit der Tendenz zu 4 Sternen.

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