[Rezension] zu „Gestohlene Vergangenheit (Die Immergrün Saga 1)“ von Sylvia Steele

[Rezension] zu „Gestohlene Vergangenheit (Die Immergrün Saga 1)“ von Sylvia Steele

Verlag: Impress
Genre: Fantasy / Dystopie
Erscheinungsdatum: 05.10.2017
Seiten: 456
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3-646-60381-1

Inhalt

»Weißt du, wie lang ich schon nach dir suche? Wie viele Jahrhunderte? Du bist meine Frau.« Als Alisha während der Party zu ihrem 18. Geburtstag von einem mysteriösen Unbekannten angesprochen wird, ahnt sie nicht, wie viel Wahrheit in seinen Worten steckt. Erst als sie am nächsten Tag mit Hilfe ihres Exfreunds David nur knapp einem Überfall entkommt, beginnt sie zu verstehen, dass nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Ein übermächtiger Feind bedroht ihr Leben und um sich zu schützen, muss sie tief in die Geheimnisse einer Vergangenheit eintauchen, die ihr bislang verborgen blieb…​

Inhalt/Cover: Impress/Carlsen Verlag

Meine Meinung

Das wunderschöne Cover hat mich schon begeistert, als das Buch zum ersten Mal erschienen ist. Nach der Übernahme durch Impress wurde es nun endlich Zeit, diese Geschichte zu lesen.
Alisha ist eine starke, sympathische Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Auch ihre Gruppe von Freunden fand ich richtig toll. Hier wurde ein schönes Umfeld geschaffen, in dem sich auch der Leser wohlfühlt. Ich muss ja gestehen, dass ich anfangs nicht so recht wusste, was ich von Daniel halten soll, allerdings bin ich ihm im Laufe des Ebooks absolut verfallen.
Der Schreibstil ist super bildhaft, locker und angenehm und die Grundidee gefällt mir total gut. Hier wurde Fantasy mit Dystopie gemischt und da bin ich ja ein absoluter Fan davon. Es wurde auch direkt zu Beginn schon Spannung aufgebaut, die sich komplett durch die gesamte Story gezogen hat, sodass es mir oft schwer gefallen ist, meinen Reader aus der Hand zu legen.
Einen winzigen Kritikpunkt gibt es allerdings. Stellenweise fand ich die Geheimnisse von Daniel nicht nachvollziehbar. Zum einen hieß es immer, dass er und Alisha sich absolut vertrauen, aber andererseits kann er ihr nicht alles über sich erzählen, aus Angst, sie sieht ihn dann in einem anderen Licht. Bis zu einem gewissen Punkt kann ich das nachvollziehen, allerdings wurde es mir hier etwas zu sehr ausgereizt. Zudem konnte ich auch einige Empfindungen von Ali nicht verstehen, manches hat sie mir viel zu einfach hingenommen, was teilweise im Widerspruch zu ihren Gefühlen und ihrem Wesen im Allgemeinen stand. Aber vermutlich wird es da in Band 2 ja noch ausführlicher weitergehen.
Obwohl vieles in der Geschichte vorhersehbar ist, gab es doch auch immer wieder Details, die mir sehr gut gefallen haben und mit denen ich nicht gerechnet hatte. Es sind auch immer wieder Fragen aufgetaucht, die nicht alle sofort durchschaubar waren, das Ende hat einen echt fiesen Cliffhanger, umso froher bin ich, dass Band 2 ebenfalls erschienen ist.
Fazit: Der erste Band der Immergrün Saga konnte mich insgesamt begeistern und auch positiv überraschen. Der tolle Schreibstil war so spannend gehalten, dass ich die Geschichte geradezu aufgesogen habe und stellenweise gar nicht aufhören konnte zu lesen. Meine kleine Kritik bzgl. Daniel und Alisha ist zum einen nur mein persönliches Empfinden und zum anderen hat es meinen Lesefluss nicht nachhaltig negativ beeinflusst. Die Mischung aus Fantasy und Dystopie empfand ich mehr als gelungen und ich war von vielen eingebauten Ideen total angetan. Es wird mit Sicherheit nicht lange dauern, bis ich mich an Band 2 mache, da das Ende wirklich fies ist und ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Diese Reihe kann ich also mit absolut gutem Gewissen weiterempfehlen.
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