[REZENSION] ZU “FOUR KEYS – DIE STADT IM SCHATTEN” VON CHRISTINE LYNN HERMAN

[REZENSION] ZU “FOUR KEYS – DIE STADT IM SCHATTEN” VON CHRISTINE LYNN HERMAN

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Presseexemplar
Verlag: dtv
Genre: Jugendfantasy
Altersempfehlung: 14 – 17 Jahre
Erscheinungsdatum: 25.10.2019
Seiten: 384
Print: 14,95 €
Ebook: 12,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3423740487


Inhalt

Auf den ersten Blick ist Four Keys eine friedliche Kleinstadt …

Im Schatten von Four Keys lauert eine altbekannte Gefahr: eine Bestie, die vor Generationen überlistet und in eine Parallelwelt verbannt wurde. Als drei entstellte Leichen gefunden werden, ist klar, dass die Bestie einen Weg aus ihrem Gefängnis gefunden hat. Nun liegt alle Hoffnung auf vier Jugendlichen: Justin, Harper, Isaac und Violet. Jeder von ihnen hat eine übernatürliche Gabe, um die Gefahr abzuwenden. Die Voraussetzung dafür: Sie müssten zusammenarbeiten. Doch verdeckte Geheimnisse, unerwiderte Gefühle und Intrigen aus der Vergangenheit stehen ihnen dabei im Weg …

© Cover/Inhalt: dtv Verlag


Meine Meinung

Four Keys klang nach einer interessanten Mischung und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde.

Ich muss gestehen, der Einstieg war dann doch etwas holprig. Der Schreibstil an und für sich ist angenehm und leicht verständlich, doch ich habe recht schnell gemerkt, dass vieles sehr oberflächlich bleibt und gerade in der ersten Hälfte auch einige langatmige Passagen dabei sind.

Die vier Protagonisten in dieser Geschichte waren mir sympathisch, auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen konnte. Die Verbundenheit und das Gefühl, mit Freunden ein Abenteuer zu erleben, das ich immer sehr liebe, blieb aber hier leider aus. Die Handlung an sich hatte auf jeden Fall etwas sehr einnehmendes, aber eine tiefere Bindung zu den Charakteren ist mir nicht gelungen.

Dafür kam die düstere Atmosphäre der Stadt Four Keys super bei mir an. Diese Stimmung wurde perfekt eingefangen und ich fand die Idee dahinter richtig toll. Hier hat jeder Geheimnisse, man kann niemandem vertrauen, und die Bestie selbst hat in Verbindung mit dem Grau zum Teil für ein paar gruselige Momente gesorgt.

Es gab immer wieder Momente, da wusste ich nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Bis zum Schluss habe ich immer zwischen “genial” und “da fehlt was” geschwankt. Da wurden so viele tolle Dinge eingebracht, die mir richtig gut gefallen haben und insgesamt hat sich dies mit meiner Kritik am Ende so ziemlich die Waage gehalten, sodass ich sagen kann, das Buch ist auf jeden Fall einen zweiten Blick wert und ich will auch wissen, wie es weitergehen wird.


Fazit

Four Keys ist auf jeden Fall ein Buch, das anders ist. Diese Stadt ist düster und geheimnisvoll, wie auch ihre Einwohner, und diese Stimmung kam perfekt bei mir an. Die Handlung an sich hat mir auch gut gefallen, es wurden viele tolle Ideen eingebaut, die mir zum Teil eine Gänsehaut beschert haben. Allerdings gab es für mich auch immer wieder langatmige Passagen, die die Spannung etwas rausgenommen haben, auch der große Knall hat gefehlt. Ich konnte zwar nicht alles durchschauen, aber so richtig geflasht wurde ich leider auch nicht. Auch die Charaktere blieben insgesamt etwas blass. Mir hat es gut gefallen, dass man nie so genau wusste, wem man trauen kann und wem nicht, einen tieferen Bezug konnte ich allerdings zu keinem der vier Jugendlichen herstellen. Trotzdem mochte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen und bin neugierig, wie es mit Violet & Co. weitergehen wird. Die Geschichte hat trotz der Kritik eine Sogwirkung, deswegen kann ich es empfehlen und vergebe 3,5 Sterne mit der Tendenz zu 4 Sternen.

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