[REZENSION] ZU “FEDERN ÜBER LONDON 4 – ÜBERLEBEN” VON SABINE SCHULTER

[REZENSION] ZU “FEDERN ÜBER LONDON 4 – ÜBERLEBEN” VON SABINE SCHULTER

 

 

Erics Vermächtnis wiegt schwer Auf der Suche nach dem zweiten Stabfragment werden Clear und ihre Freunde in eine unbekannte Finsternis gezogen. Dort erwartet sie etwas, das weder zur Unter- noch zur Oberwelt gehört und von ihnen weit mehr fordert als der Wächter Bee. Das Gelingen der ganzen Mission liegt bald nicht mehr nur in den Händen der Engel. Auch Lasallas muss seine Macht in die Waagschale werfen, genauso wie die Übersinnlichen. Sie wissen, wenn sie scheitern, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das dunkle Nichts London zerstört.

© Sabine Schulter


Verlag: Selfpublisher
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsdatum: 29.07.2021
Seiten: 424
Hardcover: 22,99 €
Paperback: 13,99 €
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja, Band 4 von 4
ISBN: 978-3754319154


Meine Meinung

Nachdem mich der dritte Band wieder mal sehr für sich eingenommen hatte, musste ich direkt zum Finale greifen. Die Cover passen alle toll zusammen und sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt.

Es geht um den endgültigen Kampf, um London zu vor dem dunklen Nichts zu retten. Clear, Ease und der Rest des Teams geben noch mal alles, damit diese alte Stadt gerettet werden kann. Es macht unheimlich Spaß an der Seite dieser Gruppe die ganzen genialen Missionen zu erleben. Sie haben einen tollen Zusammenhalt und ich werde die Figuren wirklich vermissen. Durch diese tolle Charakterzeichnung fällt es unheimlich leicht, vollkommen im Geschehen einzutauchen und mitzufiebern.

In Sachen Liebe wird es im finalen Band zeitweilig ein wenig kitschig und doch mag ich so tiefe Verbindungen sehr gerne. Was ich im Allgemeinen wiederholt nicht so ganz mochte, ist diese Behutsamkeit und übertriebene Fürsorge füreinander. Das war mir einfach einen Tick zu blumig dargestellt, ich mag hier mehr Kontraste und nicht, dass dauernd betont wird, wie toll und rosig doch alles ist im Bezug auf den Umgang miteinander. Aber im Großen und Ganzen ist dies nur ein sehr kleiner Kritikpunkt, der von vielen anderen Strängen überlagert wird, die mich komplett begeistert haben.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass endlich Daimion mehr durchleuchtet wird und man von seiner Geschichte mehr erfährt. Darauf habe ich schon lange gewartet, weil er durchwegs einer meiner Lieblinge war, trotz mancher fragwürdigen Handlungen. Mir ist dieser Engel insgesamt sehr ans Herz gewachsen, ich mag seine Ecken und Kanten.

Ansonsten gab es erneut eine bunte Mischung aus Kampf, Liebe, Freundschaft und Magie. Dabei gab es auch Wendungen, die mein Herz gebrochen haben. Vieles war zwar sehr vorhersehbar, trotzdem konnte es mich berühren und deshalb war ich mit dem Ende vollkommen zufrieden.


Fazit

Das Finale von Federn über London hat mich ein letztes Mal in ein wundervolles Setting voller magischer Komponenten entführt. Alles wurde total durchdacht, alle Fragen wurden beantwortet, die Geschichte ist am Ende gut so wie sie ist und absolut rund. Die Mischung konnte mich begeistern, wir haben ganz viel fürs Herz, ein tolles Team, das zusammenhält und liebenswert ist, tolle magische Elemente und zauberhafte Wesen wie den kleinen Zerus, den ich von Anfang an ins Herz geschlossen hatte. Einzig die teils übertriebene Behutsamkeit der Figuren untereinander hat mir insgesamt etwas zu wenige Ecken und Kanten gehabt, da wurde vieles zu oft wiederholt, z. B. welch gutes Gefühl Ease doch bei anderen, insbesondere Clear, hervorruft. Das ist schön beschrieben und auch in Ordnung, wenn man es erwähnt, doch es wurde mir einfach zu häufig genannt. In der Gesamtheit ist diese Reihe aber absolut empfehlenswert und bietet eine spannende Handlung, die mich am Ende größtenteils über solche Kleinigkeiten hinwegsehen hat lassen. 4 Sterne!

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