[REZENSION] ZU “EREBOS” VON URSULA POZNANSKI

[REZENSION] ZU “EREBOS” VON URSULA POZNANSKI

Erebos

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Rezensionsexemplar
Verlag: Loewe
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 06.06.2011
Seiten: 488
Print: 9,95 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1 von 2
ISBN: 978-3785573617
Limited Edition ab 19.06.2019
schon vorbestellbar, Preis: 19,95 €


Inhalt

Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die im Real Life ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen.

© Cover/Inhalt: Loewe Verlag


Meine Meinung

Irgendwie ist dieses Buch erst mal an mir vorbeigegangen, warum auch immer. Aber im August erscheint der zweite Band und somit wurde auch Teil 1 wieder aktuell und ich bin darauf aufmerksam geworden und war allein von der Idee schon hin und weg. Die neue Limited Edition sieht außerdem richtig traumhaft aus, mir war klar, ich muss diese im Regal haben und hoffte auf eine spannende Geschichte.

Mir fiel der Einstieg sehr leicht, da die Autorin ganz genau weiß, was sie tut und sie konnte mich sofort abholen. Erebos ist auf jeden Fall anders, speziell, aber absolut genial. Von Anfang an habe ich mit Nick mitgefiebert und konnte mich absolut in ihn hineinversetzen. Obwohl ich selbst keine Gamerin bin, habe ich die Faszination von Erebos komplett verstanden und hätte vermutlich erst mal genauso gehandelt wie Nick. Der komplette Aufbau des Spiels war grandios und wie alles mit der Realität vermischt wurde, ist wirklich hervorragend dargestellt. 

Gerade die erste Hälfte des Buches spielt sich überwiegend im Spiel Erebos ab, es war zu keiner Zeit langweilig. Ich hatte auch absolut keine Ahnung, wer die anderen Spieler in der Realität sein könnten. Dabei war das alles schon richtig gruselig dargestellt, wie sich immer mehr Schüler verändern. Manche kommen erst gar nicht zur Schule, andere benehmen sich plötzlich seltsam. Jeder weiß von der “DVD”, doch keiner redet darüber. In der zweiten Hälfte wird dann das Ganz immer intensiver, alles vermischt sich immer mehr, die Grenzen verschwinden und die Lage spitzt sich zu. Dabei konnte ich auch nicht durchschauen, was am Ende dahinter steckt und so waren einige Überraschungen dabei. Die Geschichte an sich mit dem Spiel “Erebos” klingt zunächst für manche vielleicht zu “fantastisch”, aber da kann ich sagen, das war zu keiner Zeit mein Gefühl. Die Autorin hat alles so realitätsnah, glaubhaft und authentisch dargestellt, dass es mir eine Gänsehaut bereitet hat. 


Fazit

Erebos hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Sollten manche Zweifel an dieser Geschichte haben, weil sie denken, dies ist vor allem für Gamer interessant oder weil es womöglich zu “fantasievoll” sein könnte, so kann ich sagen, tretet ein und “spielt” selbst. Auch ich bin keine Gamerin und war von diesem Buch absolut gefangen, von der ersten bis zur letzten Seite. Man könnte schon sagen, die Story ist speziell, aber eben auch besonders, grandios durchdacht, perfekt umgesetzt und absolut authentisch dargestellt. Der Protagonist Nick war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte seine Faszination und seine Reaktionen auch komplett nachvollziehen. Ursula Poznanski hat das einfach absolut glaubhaft rüber gebracht. Jetzt bin ich erst recht total gespannt auf den zweiten Teil und freue mich riesig drauf. Von mir gibt es daher klare 5 Sterne.

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