[Rezension] zu „Dreamkeeper – Die Akademie der Träume“ von Joyce Winter

[Rezension] zu „Dreamkeeper – Die Akademie der Träume“ von Joyce Winter

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Rezensionsexemplar
Verlag: Oetinger
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.02.2018
Seiten: 320
Print: 13,00 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3841504999

Inhalt

Wer schützt uns, wenn wir träumen?

Mitten im Schuljahr wird Allegra an die Akademie der Dream Intelligence berufen, um wie ihre verstorbenen Eltern Traumagentin zu werden. Diese Spezialisten schützen die Träume der Menschen, damit ihre Seelen im Schlaf keinen Schaden nehmen und dünne Membran, die unsere Träume von der realen Welt trennt, keine Risse bekommt. Doch kaum an der Akademie angekommen, begreift Allegra, dass die Agenten selbst in größter Gefahr schweben und es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss. Als dann Allegras eigene Schwester in der Traumzeit verschwindet, beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Text/Cover: Oetinger Verlag

Meine Meinung

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, das Buch muss ich unbedingt lesen. Eine Akademie der Träume, das klang für mich mehr als spannend und ich mag Bücher, in denen eine Schule Teil des Settings ist.
Der Einstieg viel mir leicht, denn der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt die Seiten nur so verfliegen. Schnell war klar, dass die Grundidee wirklich toll ist und die ganzen Informationen haben mich ständig neugierig gemacht und dazu bewogen, immer weiterzulesen.
Allerdings hatte ich im ersten Drittel einige Probleme mit den Charakteren, ich konnte keinen tieferen Bezug herstellen und obwohl mir die Prota Allegra nicht unsympathisch war, so fand ich so doch etwas blass und mir fehlte die emotionale Verbindung.
Im zweiten Drittel allerdings wurde es langsam besser und Allegra, Florentine und vor allem Arthur sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Doch was anfangs noch vielversprechend losgegangen ist, zieht sich im Mittelteil etwas. Es war zwar zu keiner Zeit langweilig, aber meiner Meinung nach hätte noch etwas mehr passieren können. Die Grundlagen waren da und die Ideen mehr als grandios, aber manchmal kam es mir so vor, als würde man auf der Stelle treten.
Im letzten Drittel des Buches ging es allerdings Schlag auf Schlag. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste es unbedingt zu Ende lesen. Es gab tolle Wendungen, jede Menge Überraschungen und auch die komplette Gruppe um Allegra habe ich liebgewonnen und dadurch war es mir auch möglich, mich endlich mit ihnen verbunden zu fühlen und richtig mitzufiebern. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr und weist auf eine vielversprechende Fortsetzung hin.
Fazit: Dreamkeeper hat interessant angefangen und eine geniale Grundidee offenbart. Anfangs blieben die Charaktere etwas farblos, was sich im Laufe der Geschichte allerdings grandios gesteigert hat. Auch die fehlende Spannung im Mittelteil kann ich im Nachhinein verzeihen, denn das letzte Drittel hat mich komplett abgeholt. Das Setting in Form der Akademie der Dream Intelligence fand ich richtig klasse und auch wenn man zeitweise das Gefühl hatte, da ist noch viel Luft nach oben, so bin ich am Ende doch begeistert. Die Geschichte bietet Action, Spannung, viele Fragen, die meiner Meinung nach nicht vorhersehbar sind und auch ein bisschen Liebe, die aber hier nicht in den Mittelpunkt gerückt wurde, was ich als sehr passend empfand. Für mich ist das Buch trotz kleiner Kritiken eine absolut Empfehlung und ich freue mich riesig auf Band 2.
Herzlichen Dank an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!
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