[Rezension] zu „Und der Wald flüstert ihren Namen“ von Michael Barth

[Rezension] zu „Und der Wald flüstert ihren Namen“ von Michael Barth

Werbung
Rezensionsexemplar

Verlag: SP

Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 29.08.2017
Seiten: 312
Print: 10,99 €
Ebook: 0,99 € Einführungspreis nur für kurze Zeit, danach 2,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3744801256

Inhalt

Der Streich dreier Mitschüler wird für die achtzehnjährige Kelly Whitmore zum Albtraum.
Nackt und mit Handschellen gefesselt irrt sie durch die endlosen Wälder des Baxter National Parks in Maine. Ihr Kampf ums buchstäblich “nackte” Überleben, konfrontiert sie mit einer wilden, unberührten Natur und dem eigenen Ich.
Während sich die Jungs auf die wenig aussichtsreiche Suche nach ihrem Opfer machen, drohen nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch sie selbst an den Folgen ihrer Tat zu zerbrechen.
Doch damit nicht genug, denn in den Wäldern lauert noch Schlimmeres als wilde Tiere…
Inhalt/Cover: Michael Barth

Meine Meinung

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es passt perfekt zu einem Thriller und auch zum Inhalt des Buches.
Ich bin ein großer Fan vom Schreibstil des Autors und so ist es mir auch dieses Mal wieder leicht gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man findet beim Lesen bestimmt die eine oder andere Parallele zu jemandem, den man selbst schon gekannt hatte. Kelly ist ein wahres Miststück und benutzt Menschen zu ihrem eigenen Vorteil ohne irgendwelche Skrupel. Obwohl sie das nicht gerade sympathisch macht, viel es mir schwer Mitleid mit ihren „Opfern“ zu empfinden, da man sich schon zum Teil gefragt hat, wie kann man so dumm sein und darauf hereinfallen. Jedoch ist auch klar, dass es in der Realität oftmals genauso läuft.
Der Autor erzählt hier in der Tat eine Geschichte, die so hätte passieren können. Es wurde alles sehr realitätsnah gehalten, was den Nervenkitzel durchaus angeheizt hat.
Allerdings habe ich auch eine winzige Kritik. Für einen Thriller ist mir stellenweise etwas zu wenig passiert. Manche Passagen haben sich etwas gezogen. Es war zwar zu keiner Zeit langweilig, aber es hätte für mich ruhig etwas mehr Spannung haben können. Der Bösewicht Ethan kam sehr spät in die Geschichte, man hätte ihn aber vielleicht schon früher ins Spiel bringen können, um das Ganze etwas anzuheizen. Das ist aber nur mein persönliches Empfinden, da ich einfach gerne Thriller mag, in denen es richtig zur Sache geht. Was hier auch der Fall ist, allerdings aber erst im letzten Viertel des Buches.
Fazit: Dieser Thriller überzeugt grundsätzlich mit einem einnehmenden Schreibstil, der Nähe zur Realität und lässt einen richtig mitfiebern. Gerade zum Ende hin gibt es einige brutale Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Auch wenn ich mir schon zwischendurch etwas mehr von den Abschnitten im letzten Teil gewünscht hätte, so kann ich es insgesamt betrachtet, aber auf jeden Fall weiterempfehlen. Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf und ich hatte eine mehr als spannende und tolle Lesezeit.
Herzlichen Dank an den Autor für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!
Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.