[REZENSION] ZU „DER UNSICHTBARE FREUND“ VON STEPHEN CHBOSKY

[REZENSION] ZU „DER UNSICHTBARE FREUND“ VON STEPHEN CHBOSKY

Der unsichtbare Freund

Werbung
Presseexemplar
Verlag: Heyne
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 04.11.2019
Seiten: 912
Print: 24,00 €
Ebook: 18,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3453272439


Inhalt

Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

©️Cover/Inhalt: Heyne Verlag


Meine Meinung

Das Buch hat mich wegen dem Klappentext sofort neugierig gemacht, aber eigentlich wollte ich es erst mal nur auf meine Wunschliste setzen. Einige Meinungen haben mich dann aber doch davon überzeugt, dass ich wohl doch gleich lesen muss.

Gleich zu Beginn merkt man, dass eine düstere Grundstimmung herrscht. Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend, manchmal gerade im ersten Drittel auch einen Tick zu ausführlich. Langweilig wurde es jedoch nie, da hat der Autor immer rechtzeitig die Kurve gekriegt.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von Vergleichen, aber ich muss mich hier einigen anderen anschließen, die Geschichte erinnert vom Stil her doch etwas an Stephen King. Düster, gruselig, geheimnisvoll, skurrile Story. Mir hat es wirklich super gefallen.

Auch den kleinen Christopher mochte ich sofort und die Tatsache, dass unser Prota ein kleiner Junge ist, hat das Ganze noch angsteinflößender gemacht.
Insgesamt haben wir sehr authentische Charakter, Christophers Mutter mochte ich auch sehr gerne und das Verhältnis der beiden fand ich echt toll.

Teilweise empfand ich die Handlung auch etwas verwirrend, aber im positiven Sinn, ich war immerzu gespannt, was als nächstes kommt und wo das Ganze hinführen soll. Es gibt auch ein paar brutale Szenen, die mir eine Gänsehaut verursacht haben und die Atmosphäre kam bei mir definitiv an.

Für mich hat der Autor hier eine einzigartige Horrorstory erschaffen, die sicher nichts für Zartbesaitete ist, die aber doch auch spezielle und skurrile Züge annimmt. Ich fand allein die Idee genial und die Umsetzung grandios dargestellt.


Fazit

Der unsichtbare Freund hält mehr bereit als man durch Cover und Klappentext annehmen würde. Man hofft auf einen Thriller mit viel Spannung, aber man bekommt tatsächlich eine undurchschaubare, ausgefeilte Horror-Fantasy-Geschichte, düster, geheimnisvoll und furchteinflößend. Man könnte sagen, dass sich die Handlung teilweise speziell und skurril entwickelt, aber ich fand es absolut grandios, einzigartig und doch auch mit klassischen Zügen aus dem altbekannten Horror-Regime Gut gegen Böse. Und ich kann auch den Vergleich mit Stephen King nachvollziehen, auch mich hat der Stil und die komplette Art der Handlung an ihn erinnert, das muss aber jeder für sich entscheiden, eigentlich mag ich solche Vergleiche nicht. Absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

 

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.