[REZENSION] ZU “DER TUNNEL – NUR EINER KOMMT ZURÜCK” VON CHRIS MCGEORGE

[REZENSION] ZU “DER TUNNEL – NUR EINER KOMMT ZURÜCK” VON CHRIS MCGEORGE

Der Tunnel

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Presseexemplar
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 04.05.2020
Seiten: 352
Print: 14,99 €
Ebook:  12,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3426227091


Inhalt

Sechs junge Leute, seit Jahren beste Freunde, fahren mit dem Boot in Englands längsten Kanal-Tunnel: ein echtes Abenteuer in beklemmender Dunkelheit. Als das Boot nach über zwei Stunden am anderen Ende des Standedge-Tunnels wieder auftaucht, sind fünf der Freunde verschwunden. Der sechste, Matthew, ist bewusstlos.
Natürlich behauptet Matthew, nicht zu wissen, was sich in der Finsternis des Tunnels zugetragen hat. Doch niemand kennt Standedge so gut wie er, der dort Führungen für Touristen anbietet. Und möglicherweise war die Freundschaft der sechs schon längst nicht mehr so unschuldig wie zu Kindertagen …

© Cover/Inhalt: Droemer Knaur


Meine Meinung

Den Autor kannte ich schon von seinem Buch “Escape Room”, das ich grandios fand. Umso mehr habe ich mich auf dieses Werk gefreut und die Erwartungen waren auch dementsprechend hoch.

Der Einstieg fiel mir leicht. Es begann gleich mit zahlreichen Fragezeichen in meinem Kopf und ich war gespannt, wo der Autor hinwollte. Die Geschichte startet mit Robert Farringham, dessen Frau Sam vor 4 Jahren verschwand. Er erhält einen Anruf aus dem Gefängnis von Matthew, der als einziger wieder aus dem Standedge Tunnel herauskam. Mit versprochenen Informationen über Sam setzt er Robert auf den Fall an und die Jagd nach der Aufklärung beginnt.

Die Handlung zeigt sich teils sehr verworren und es ist auch alles gut durchdacht. Trotzdem hat mir irgendwie die hohe Spannung dieses Mal gefehlt. Der Autor hat es leider nicht geschafft, diese auf ein gutes Level zu bringen und dort zu halten. Es war für mich eher ein Auf und Ab. Zugute halten kann ich ihm aber, dass er mich teilweise ziemlich an der Nase rumgeführt hat, sodass ich nicht immer alles durchschauen konnte. Bei dieser Hetzjagd wusste man nie so genau, wem man trauen kann. Die Charaktere blieben jedoch allesamt ziemlich blass.

Am Ende war zwar alles stimmig und insgesamt hat es mich schon fasziniert, wie der Autor diese Geschichte konstruiert hat, aber so ganz überzeugen konnte mich die Auflösung jetzt auch nicht. Das gewisse Etwas hat mir gefehlt, im Grunde ist es einfach Geschmacksache.


Fazit

Der Tunnel hat auf jeden Fall mehr versprochen als ich bekommen habe. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich das Buch schlecht fand. Wahrscheinlich bin ich etwas enttäuscht, weil ich einfach mehr erwartet habe. Die Idee im Prinzip fand ich ganz gut und die Umsetzung wurde ich super durchdacht, nur hat es dem Handlungsverlauf teilweise einfach an durchgehender Spannung gefehlt. Da hätte man bestimmt mehr herausholen können. Trotzdem ließ sich das Buch recht schnell lesen und für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine gute Unterhaltung. 3 Sterne!

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