[REZENSION] ZU “DER SPUK VON BEACON HILL” VON AMBROSE IBSEN

[REZENSION] ZU “DER SPUK VON BEACON HILL” VON AMBROSE IBSEN

Der Spuk von Beacon Hill

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Leseexemplar
Verlag: Festa
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: 23.09.2020
Seiten: 272
Print: 14,99 €
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja / Band 1 (können evtl. unabhängig voneinander gelesen werden)
ISBN: 978-3865528612


Inhalt

Sadie ist 25, arbeitet als Bibliothekarin und hat eine besondere Gabe: Sie ist empfänglich für das Übernatürliche. Ein Freund bittet Sadie, sich mit einem seltsamen Ereignis zu befassen. In einem angeblichen Spukhaus in der Stadt ist ein Mädchen verrückt geworden. Sie versucht seither sich umzubringen, weil sie, so behauptet das Mädchen, von dem Geist einer toten Frau terrorisiert wird. Diesen Geist nennt sie »die Madenmutter«. Obwohl sie ihre Gabe immer unterdrückt hat, möchte Sadie helfen und betritt das unheimliche Haus. Doch die Geschichte der Madenmutter ist keine Erfindung von einem gestörten Teenager. Der Geist der Toten ist real – und sehr bösartig …

© Festa Verlag


Meine Meinung

Nach nur wenigen Seiten war mir klar, dass wir hier wieder mal einen klassischen Gruselschocker haben, wie ich sie liebe. Der Autor hat keine Zeit verschwendet und es geschafft, dass ich schon nach kurzer Zeit die ersten Gänsehaut-Momente erleben durfte und die Angst fast greifbar war.

Am Beacon Hill steht ein verlassenes Haus und wie es nun mal so ist, gibt es dazu auch Legenden, nach denen es dort spuken soll. Dass Jugendliche von dieser Art Legenden fasziniert sind ist ebenfalls nichts Neues und so machen sich drei Freunde auf dem Weg zu diesem Haus, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es war sofort klar, dass sie nicht wirklich daran geglaubt haben und sich nur einen kleinen Spaß daraus machen wollten. Aus Spaß wurde bitterer Ernst und das Grauen beginnt.

Sadie hat eine Gabe, das Übernatürliche zu spüren. Mit ihrer zurückhaltenden freundlichen Art, ihrem Job als Bibliothekarin und als eingefleischter Bücherwurm war sie mir natürlich auf Anhieb sympathisch. Auch ihr Arbeitskollege August ist mir sofort ans Herz gewachsen und das Zusammenspiel der beiden hat mir super gefallen.

Der Autor hat die düstere Atmosphäre und auch Sadies Gefühle sehr gut vermittelt. Die Handlung war eine gelungene Mischung aus Rätsel lösen und gruseligen Situationen, bei denen mir selbst eiskalt wurde. Auch mit überraschenden Wendungen punktet Ambrose Ibsen und bietet damit ein paar grandiose Schocker. Auf den letzten Seiten dachte ich mir nur, dass darf es doch jetzt nicht gewesen sein und siehe da: Im Englischen gibt es schon einen zweiten und dritten Band um Sadie. Ich hoffe sehr, dass diese auch beim Festa Verlag erscheinen werden.


Fazit

Der Spuk von Beacon Hill bietet nicht nur durch das geniale Setting mit dem alten verlassenen Herrenhaus den perfekten Gruselabend. Die gesamte Mischung aus Besessenheit, Verfolgung, Erscheinungen usw. verursacht eine Gänsehaut nach der anderen. Der Autor lässt dabei nichts anbrennen und lehrt einem bereits nach ein paar Seiten das Fürchten mit seiner düsteren Grundstimmung, die sich bis zur letzten Seite durch das Buch zieht. Hier gibt es aber noch einen weiteren Pluspunkt, nämlich die Charaktere. Wie soll man auch zwei Bibliothekaren widerstehen? August und Sadie sind für mich ein sympathisches, perfektes Team und ich freue mich unheimlich auf die Fortsetzungen mit den beiden. 5 Sterne!

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