[Rezension] zu „Das Angstexperiment“ von J. A. Konrath

[Rezension] zu „Das Angstexperiment“ von J. A. Konrath

Verlag: SP/Edition M
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: 06.06.2017
Print: 9,99 €
Ebook: 4,99 €
Seiten: 322
Reihe: nein
ISBN: 978-1477809211

Inhalt

Eine Million Dollar: So viel bekommt jeder von ihnen, wenn er eine einzige Nacht in dem Butler-Haus überlebt, diesem Ort des Schreckens. Unvorstellbar sadistische Morde wurden hier begangen, seitdem soll etwas Böses in dem alten Gemäuer spuken. Für die acht Testpersonen kein Problem, glauben sie: Sie haben gelernt, sich zu verteidigen.

Das Experiment beginnt – und das Grauen erwacht. Etwas greift sie an, nimmt sie gefangen, weckt in ihnen Angst jenseits aller Vorstellungskraft. Aber sind es wirklich Geister, die ihren Tod wollen? Oder ist es etwas Reales? Sie haben nur zwei Möglichkeiten, um der Panik und dem Schmerz zu entkommen: möglichst schnell zu sterben. Oder zu kämpfen …

Inhalt/Cover: Edition M

Meine Meinung

Der Klappentext klang mehr als vielversprechend. Ein altes Haus mit einer düsteren Vorgeschichte, in dem es spuken soll und eine Gruppe von Menschen, die dort einen Nacht verbringen sollen. Das hörte sich nach einem klassischen Horrorgrusel an.
Der Schreibstil war auch total angenehm und hat es mir leicht gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Allerdings wird die erste Hälfte des Buches nur über die Vorgeschichten der beteiligten Personen erzählt, die stellenweise auch ganz spannend waren, aber mir persönlich einfach zu langatmig! In besagtes Butler-Haus kommen die Personen also erst ab der zweiten Buchhälfte, was mich schon ziemlich gestört hat!
Was die Charaktere anbelangt, haben die meisten bereits vorher schon Grauenhaftes erlebt und sind dementsprechend psychisch angeschlagen. Einzig der Polizist Tom macht einen „normalen“ Eindruck.
So richtig mitfiebern konnte ich allerdings mit keinem.
Das Butler-Haus verschafft die perfekte Kulisse für eine gruselige, angsteinflößende Geschichte, nur leider kam davon bei mir gar nichts an. Es wird zwar blutig, brutal, stellenweise verwirrend, auch mit einigen Überraschungen, aber trotzdem konnte mich das Buch einfach nicht für sich gewinnen.
Fazit: Das Angstexperiment verspricht einen gruseligen Horror-Ausflug mit einer traumhaft düsteren Atmosphäre in Form des verlassenen Butler-Hauses. Leider ist bei mir nichts angekommen, weder der Grusel noch der blutige Horror konnten mich überzeugen. Die Charaktere sind vielschichtig, aber blass. Einzig der angenehme Schreibstil hat mich dazu gebracht es weiterzulesen und zu beenden. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die tolle Grundidee und diese perfekte Kulisse mir doch noch einen Schauer über den Rücken jagen, aber leider vergebens. Es war einfach nicht mein Geschmack und ich kann es daher leider auch nicht weiterempfehlen!
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