[REZENSION] ZU “CAMP HONOR 1 – DIE MISSION” VON SCOTT MCEWEN

[REZENSION] ZU “CAMP HONOR 1 – DIE MISSION” VON SCOTT MCEWEN

Camp Honor 1: Die Mission

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Rezensionsexemplar
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugend-Fantasy
Erscheinungsdatum: 19.04.2019
Seiten: 416
Print: 9,99
Ebook: 8,99
Reihe: Ja / Band 1
ISBN: 978-3473585472


Inhalt

Verurteilt für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat – der 14-jährige Wyatt ist verzweifelt. Doch dann taucht ein mysteriöser Fremder auf und bietet ihm einen ungewöhnlichen Deal an: Wenn sich Wyatt in einem geheimen Camp der US-Regierung ausbilden lässt, wird seine Vorstrafe aus den Akten getilgt und er bekommt die Chance auf einen Neuanfang: als jugendlicher Elite-Agent! Doch das Training ist knallhart – und schon nach wenigen Wochen wartet bereits die erste gefährliche Mission …

© Cover/Inhalt: Ravensburger


Meine Meinung

Das Buch wird als Jugendbuch für Jungs ab 14 beworben und es klang nach jeder Menge Action, deswegen dachte ich, das könnte auch was für mich sein.

Es fiel mir total leicht, in die Geschichte einzutauchen. Gleich von Anfang an wird die Geschichte in zwei Zeitebenen erzählt, man versteht zwar hier den Zusammenhang noch nicht, aber der Autor hat alles perfekt durchdacht und beides fand ich richtig spannend. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es auch an einem Tag gelesen. Der 14-jährige Wyatt hatte es bisher nicht leicht in seinem jungen Leben und bringt sich gleich zu Beginn in Schwierigkeiten. Was genau allerdings zu seiner Lage genau geführt hat, wird lange nicht aufgeklärt, aber ganz am Ende war ich begeistert, wie sich alles zusammengefügt hat.

Zumindest war auf diese Art durchwegs Spannung vorhanden, es gab jede Menge geniale Twists und ich muss sagen, es war stellenweise auch richtig brutal. Da hab ich zeitweise wirklich vergessen, wie jung der Prota und auch die anderen Figuren eigentlich sind. Ob das Buch tatsächlich ab 14 sein sollte, ist schwer zu beurteilen, wahrscheinlich ist es auch vom Teenager abhängig.
Jedenfalls fand ich es absolut genial umgesetzt und auch für Erwachsene ein richtiges actiongeladenes Abenteuer, das absolut nicht vorhersehbar ist.

Die Figuren waren auch toll ausgearbeitet. Es hat zwar ein wenig gedauert, bis ich eine Verbindung herstellen konnte, aber als diese kam, war ich absolut begeistert von der Gruppe. Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass diese erste Stufe der Trainingseinheit nur drei Monate umfasst hat, das fand ich stellenweise eins bisschen zu unrealistisch, wenn man bedenkt, was sie in dieser kurzen Zeit alles lernen mussten. Da ich aber insgesamt von allem so begeistert war und richtig mitfiebern konnte, war mir das dann am Ende egal und ich konnte darüber hinwegsehen. Schließlich ist es ja auch immer noch ein Fantasy-Jugendbuch.

Friede Freude Eierkuchen ist in dieser Geschichte nicht. Der Autor führt die Leser an der Nase herum, es gibt mit Sicherheit den ein oder anderen Schockmoment und mit dem Ende hat er mich noch mal so richtig geflasht. Gleichzeitig haben wir hier auch einen richtig fiesen Cliffhanger und somit freut man sich erst recht auf die Fortsetzung.


Fazit

Mit Camp Honor konnte  mich der Autor auf jeden  Fall überraschen. Ich habe mir ein actionreiches Jugendbuch erhofft und das habe ich auch bekommen, aber dazu noch so viel mehr. Denn stellenweise habe ich hier echt vergessen, dass es sich um ein Jugendbuch mit relativ jungen Charakteren handelt. Es war spannend ohne Ende mit viel Action, perfekt durchdacht, ein genialer Plot mit genialen Twists und die Figuren waren ebenfalls richtig toll. Zeitweise war die Geschichte richtig brutal und ich war öfter mal geschockt. Ich freue mich riesig auf den zweiten Teil und vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternen.

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