[REZENSION] ZU “CAMP 21 – GRENZENLOS GEFANGEN” VON RAINER WEKWERTH

[REZENSION] ZU “CAMP 21 – GRENZENLOS GEFANGEN” VON RAINER WEKWERTH

Verlag: Arena
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Seiten: 352
Print: HC 16,99 €
Ebook: 13,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3-401-60177-9

Inhalt
Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Inhalt/Cover: Arena Verlag

Meine Meinung
Als großer Fan von Jugendthrillern war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mich auf Anhieb neugierig gemacht.

Es fiel mir leicht, in die Geschichte einzutauchen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und versteht es sofort Spannung aufzubauen. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass ich den Klappentext nicht so ganz passend finde. Für mich bezieht er sich eher auf das letzte Drittel und nimmt  auch schon zu viel vorweg, was man  ja durch die Beschreibung viel früher erwarten würde. Das ist bestimmt auch Ansichtssache, so waren jedoch meine Empfindungen dazu. Und dies hat dazu geführt, dass ich etwa ab der Hälfte etwas verwundert war und da hätte auch ein wenig mehr passieren können. Es gibt nämlich schon ein paar Absätze, die sich ein wenig gezogen haben.

Die Charaktere sind gut durchdacht und sympathisch, ich hätte mir aber ein wenig mehr Tiefe gewünscht. So viel es mir zeitweise schwer, mit Mike und Kayla mitzufühlen.
Allerdings muss man dem Autor zugute halten, dass ich nie wusste, was als nächstes passiert. Er versteht sich darauf, die Leser zu überraschen. Das letzte Drittel war dann auch wirklich sehr rasant und hat genau das erfühlt, was ich mir erhofft habe.

Fazit
Camp 21 hat spannend gestartet und mich in seinen Bann gezogen. Der Mittelteil war mir stellenweise etwas zu ruhig, aber keinesfalls langweilig. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich zu sehr auf den Klappentext fixiert hatte, der für mich nicht ganz optimal gewählt wurde. Die gesamte Grundidee, die zwar nicht komplett neu ist, hat mich aber in dieser Form komplett überzeugt und die Umsetzung war sehr gelungen. Mir gefielen die Entwicklungen, die die Handlung und auch die Charaktere machen, auch wenn mir stellenweise etwas Tiefe gefehlt hat. Trotzdem blieb für mich vieles undurchschaubar und gerade das Ende hat mir persönlich richtig gut gefallen. Obwohl es ein paar kleine Punkte gibt, die mich nicht ganz überzeugen konnten, hat es mich insgesamt gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter.

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