[Rezension] zu “Calendar Girl – begehrt Juli, August, September”

[Rezension] zu “Calendar Girl – begehrt Juli, August, September”

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Rezensionsexemplar
Titel: Calendar Girl – begehrt Juli, August, September
Autorin: Audrey Carlan
Verlag: Ullstein
Seiten: 400
Print: 12,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
Reihe: ja / Band 3
ISBN: 978-3548288864

Hier geht’s zum Buch:

http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/calendar-girl-begehrt-9783548288864.html

Kurzbeschreibung

Was als simpler Job begann, ist für Mia Saunders zur Reise ihres Lebens geworden. In Miami dreht sie ein Musikvideo mit Anton Santiago – Sex mit dem Gott des Hip Hop wäre perfekt, um alles zu vergessen. Doch plötzlich kann Mia manche Dinge nicht mehr zulassen … Als sie im August in Texas die verschollene Schwester eines Ölbarons mimen soll und von dessen Familie warmherzig begrüßt wird, erkennt sie: Liebe kann schlimmer sein als jede Missachtung. Sie macht verwundbar. Im September kehrt Mia in ihre Heimat Las Vegas zurück, um für die Menschen zu kämpfen, die sie liebt.

© Cover/Inhalt: Ullstein Verlag

Meine Meinung

Das Cover passt auch hier wieder perfekt zu den üblichen Bänden und gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist locker, charmant und angenehm und lässt die Seiten nur so dahin fliegen.

Nach wenigen Seiten, dachte ich mir bereits, dass es genauso weitergeht wie bisher, die Klischees wieder voll bedient werden, alles absolut perfekt ist und auch Mia ging mir nach kurzer Zeit schon wieder auf die Nerven.

Der Monat August war für mich der Punkt, wo ich dachte, dass es jetzt unglaubwürdiger nicht mehr werden kann und es gab auch wieder viele Momente, wo ich mir dachte, so dumm kann man doch eigentlich gar nicht sein! Es war einfach viel zu durchschaubar und lächerlich überzogen. Das faszinierende dabei ist, dass die Autorin aufgrund ihrer charmanten und fesselnden Schreibweise mich trotzdem immer am Weiterlesen hält.

Doch ganz plötzlich und sehr überraschend ging es wirklich in eine komplett andere Richtung und vieles war nicht mehr vorhersehbar. Der weitere Verlauf hat mich tatsächlich mehr gefesselt, als zuvor und auch wenn ich weiterhin das Gefühl hatte, dass insgesamt immer alles einen Tick “too much” ist, einfach immer etwas überzogen, so konnte mich die Autorin doch positiv überraschen.

Sie bringt auch die erotischen Szenen immer sehr geschmackvoll rüber und schafft es auch mit einigen Phrasen zu berühren. Was mir weniger gefällt ist die “Umgangssprache” zwischen Mia und ihrer besten Freundin Ginelle. Für mich wirkt das sehr “teeniemäßig” und billig und klingt nicht nach zwei erwachsenen Frauen, aber das ist wohl Geschmacksache.

Fazit: Wie gewohnt wieder ein hervorragender Schreibstil. Die neue eingeschlagene Richtung gefällt mir viel besser, aber trotzdem ist insgesamt immer noch vieles zu überzogen und wirkt daher oft unglaubwürdig. Lesenswert ja, Pflicht nein.

Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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