[REZENSION] ZU “BLACK FOREST HIGH – GHOSTSEER” VON NINA MCKAY

[REZENSION] ZU “BLACK FOREST HIGH – GHOSTSEER” VON NINA MCKAY

Black Forest High – Ghostseer

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Rezensionsexemplar
Verlag: Piper
Genre:Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.03.2019
Seiten: 400
Print:15,00 €
Ebook: 12,99 €
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3492705219


Inhalt

Was, wenn die Auserwählte tot ist und du ihren Platz einnehmen musst?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wo Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien zur Schule gehen? Auf die Black Forest High!

Seven hält den Rekord der am längsten außerhalb der Schule überlebenden Geistbegabten. Dadurch ist sie, seit sie zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi die Schule betreten hat, bekannter als ein Geist mit zwei Köpfen. Was nicht nur bei den geheimnisvollen Zwillingen Parker und Crowe für Aufmerksamkeit sorgt. Und schnell bemerkt Seven, dass auf der Black Forest High so einiges nicht stimmt: Was steckt hinter der geheimen Arbeitsgruppe, von der niemand weiß, was sie tut oder wer ihr angehört? Weshalb halten es alle für normal, dass die Schule gutes Geld mit den Schülern verdient, die Geister austreiben und verschollene Testamente ausfindig machen? Warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Und weshalb scheinen es sämtliche Poltergeister, die von Sevens toter Schwester flüstern, auf sie abgesehen zu haben? Seven macht sich auf die Suche nach Antworten – gemeinsam mit ihren neuen Freunden und dem ein oder anderen nervigen Toten, der einfach nicht akzeptieren will, dass seine Zeit abgelaufen ist.

© Cover/Inhalt: Piper


Meine Meinung

Das war bisher mein drittes Buch von Nina McKay und ich war gespannt, was mich erwarten würde. Wenn es um Geister geht, bin ich sofort angefixt und auch dieses Cover hat es mir gleich angetan.

Mir fiel der Einstieg super leicht. Nina schreibt locker, angenehm und mit einer Prise Witz, sodass die Seiten geradezu verfliegen. Seven mochte ich auch sofort, auch wenn es immer wieder Passagen oder Momente gab, wo sie mich tierisch genervt hat. Auch dieses kleine Liebesdreieck, das sich immer wieder erahnen lässt, ist nicht unbedingt mein Geschmack, die Umsetzung war aber noch in Ordnung. Was ich total mochte, ist ihre freche, sarkastische Art, aber dafür ist die Autorin ja bekannt, dass in ihren Büchern immer vorwiegend solche Protas zu finden sind und genau aus dem Grund mag ich diese auch so gerne.
Ich bin ein absoluter Fan von Remi, denn seien wir mal ehrlich, wer hätte nicht gerne einen besten Geisterfreund? Auch die Zwillinge Crowe und Parker fand ich toll, wobei es mir der geheimnisvolle Parker fast noch einen Tick mehr angetan hat. Vor allem bin ich auch wahnsinnig gespannt, wie sich diese Figuren in der Fortsetzung entwickeln werden.

Das Setting mit der Schule für Geistbegabte fand ich auch richtig genial, eigentlich die komplette Idee und auch hier bin ich wahnsinnig gespannt, wie es weitergehen wird, denn vieles ist bis zum Schluss nicht ganz durchschaubar. Wem kann man trauen, bei wem muss man vorsichtig sein? Nina hat das wirklich super konstruiert, ich konnte wirklich wenig durchschauen. Für mich gab es auch die ein oder andere Überraschung, es war also insgesamt eine tolle Mischung. Was ich auch super fand, sind die Klassifizierungen innerhalb der Schule. Da gibt es die Geisterforscher, die Geisterjäger, die Exorzisten und die Geistermedien und je nach Talent, werden die Schüler diesen Gruppen zugeordnet. Das fand ich echt mega!

Im Mittelteil allerdings liegt mir der Fokus ein wenig zu sehr bei dem Hin und Her zwischen Seven, Crowe und auch Parker. Da ist für mich die Spannung ein wenig flöten gegangen, zum Glück legt sich das recht schnell wieder und das letzte Drittel hat wirklich gut an Fahrt aufgenommen. Da habe ich dann alles bekommen, was ich mir erhofft hatte.


Fazit

Mit Black Forest High hat Nina McKay einen tollen Auftakt hingelegt. Geister, eine Schule für Geistbegabte, dazu richtig coole Gruppen wie Geisterjäger und Exorzisten, die besondere Talente der Schüler erfordern, und natürlich die Geister selbst, von denen mir besonders Remi ans Herz gewachsen ist.
Die Charaktere empfand ich allgemein sehr gelungen, die Prota Seven mochte ich total, auch wenn sie mir zeitweise auf die Nerven ging. Im Mittelteil hat mir ein wenig die Spannung gefehlt und der Fokus lag mir ein wenig zu viel auf dem Liebesdreieck Seven, Crowe und Parker, das eigentlich keines ist und sich dann doch wieder abzeichnet. Normalerweise mag ich ja sowas gar nicht mehr, aber hier war es zumindest mit viel Charme und Witz untermauert und dazu gab es drumherum so viel Positives, dass ich es insgesamt betrachtet als ok sehen konnte. Zum Glück hat sich diese kleine Spannungsflaute recht schnell wieder gelegt und gerade im letzten Drittel geht es noch mal so richtig zur Sache, da konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Für mich ist es ein gelungener Reihenstart, ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe 4 von 5 Sternen.

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