[REZENSION] ZU BLACK BIRD VON JOSH MALERMAN

[REZENSION] ZU BLACK BIRD VON JOSH MALERMAN

Verlag: penhaligon / erscheint Ende des Jahres neu bei Blanvalet
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 16.03.2015
Seiten: 320
Print: 15,60 € HC / 9,99 € TB
Ebook: 8,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3764531218

 

Inhalt
Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

Text/Cover: Penhaligon

Meine Meinung
Das Buch wurde mir öfter empfohlen, sodass ich sehr neugierig war. Allein der Klappentext klingt nicht nach typischem Thriller und ich kann bestätigen, dass es auf jeden Fall eine einzigartige Geschichte ist.

Der Einstieg viel mir leicht, der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und kommt gleich zur Sache. Er führt direkt an das Thema des Buches heran, ohne viel Drumherum und steigert so stetig die Spannung. Von Anfang an hatte die Geschichte eine absolut bedrückende Stimmung auf mich. Die komplette Atmosphäre hat sich zu hundert Prozent auf mich übertragen und ich fühlte mich beim Lesen teilweise selbst beobachtet.

Der Großteil der Geschichte arbeitet in meinen Augen mit der Psyche. Die Charaktere leben in einer Zukunftsversion unserer Welt, in der man stirbt, wenn man die Augen öffnet. Folglich müssen sich alle im Haus oder irgendwo verbarrikadieren, alle Fenster etc. abhängen, und sollten nur im Notfall das Haus verlassen mit verbundenen Augen, da dort etwas lauert, das einen verrückt werden lässt und kurz darauf in den Tod treibt. Beim Lesen habe ich regelrecht die Hilflosigkeit und die Angst der Personen gespürt. Malorie ist eine sehr starke Persönlichkeit, doch sie wirkt teilweise auch etwas kühl. Und so kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt in dieser Geschichte. Ich wurde mit der Prota nicht so richtig warm, weil sie mir stellenweise zu emotionslos erschienen ist. Allerdings hat sich dies in diesem Fall insgesamt nicht ausgewirkt, weil es zu diesem Thriller irgendwie gepasst hat.

Die Idee fand ich ja wirklich genial. Und auch die Umsetzung hat mir super gefallen. Manchmal passiert gar nicht so viel, blutige Szenen sind begrenzt vorhanden, und trotzdem wurde es zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, ich konnte das Buch spätestens ab der Hälfte gar nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Rusch lesen. Die gesamte Handlung fand ich faszinierend, beklemmend und obwohl keine großen Überraschungen dabei waren, war die Story selbst für mich die größte Überraschung.

Fazit
Bird Box ist ein Thriller, der mich von der ersten Sekunde an gefesselt hat. Der Autor hat die bedrückende Atmosphäre perfekt dargestellt und auf mich übertragen. Dieses Buch hat für mich alles, was ich mir in diesem Genre wünsche: eine geniale und einzigartige Grundidee, eine tolle Umsetzung, Spannung pur, eine Geschichte, die auf die Psyche geht. Einziges kleines Manko war für mich die emotionslose Protagonistin, aber dies kann ich bei einem Thriller verzeihen und irgendwie hat es auch zur gesamten düsteren Grundstimmung des Buches gepasst. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

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3 Gedanken zu „[REZENSION] ZU BLACK BIRD VON JOSH MALERMAN

    1. Huhuuuu, danke, das freut mich voll <3

      Jetzt, wo es dann ruhiger ist, will ich auch wieder öfter mal auf Blogs kommentieren und ab dieser Woche bin ich auch wieder bei den Leselaunen dabei.

      Ich muss auch sagen, ich bin jetzt froh, dass ich Blogspot abwerfe, dachte ja immer, ich komm mit dem Menü bei WP nicht klar, aber das find ich fast noch einfacher.

      Lg, Marion

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