[REZENSION] ZU “BIZARR” VON BAUKOWSKI

[REZENSION] ZU “BIZARR” VON BAUKOWSKI


Verlag: Redrum Books
Genre: Hardcore Thriller
Erscheinungsdatum: 17.08.2018
Seiten: 105 / 2 Kurzgeschichten
Print: 9,99 €
Ebook: 2,99 €
Reihe: nein

Inhalt
Blowhead und Shredhead:
Wo Blow und Shred sind, wächst kein Gras mehr. Das bizarre Geschwisterpaar ist auf dem ultimativen Trip ihres Lebens. Leichen und Meth zeichnen ihren Weg. Eine explosive Mischung aus Gedärmen, Sperma und Scheiße, welche in einem wahnwitzigen Blutrausch endet.
All you need is … Speed.

Mutter:
Nach einem schweren Schlaganfall wird eine ältere Dame von ihrem Sohn pflegerisch versorgt. Dieser kümmert sich mit viel Liebe zum Detail darum, dass seiner Mutter eine gebührende Behandlung zuteilwird.

© Redrum Books

Meine Meinung
Allgemein bin ich ja kein Fan von Kurzgeschichten. Bei diesem muss ich sagen, es ist auf jeden Fall absolute Geschmacksache. Der Schreibstil ist derb, pervers und die Handlung wird auf jeden Fall von Obszönitäten dominiert. Ich bin ja ein Fan des Verlags und von Hardcore Büchern, aber hier war es mir einfach insgesamt etwas zu viel. Vor allem bei der ersten Geschichte merkt man deutlich, dass das Ganze ins Lächerliche gezogen wird und das muss man einfach mögen. Besonders hier hat mich der Schreibstil sehr an Bighead von Edward Lee erinnert, nicht nur wegen der Spitznamen. Wem dieses Buch gefallen hat, der wird bestimmt auch hier gut bedient sein. Allerdings hatte ich Bighead damals abgebrochen, weil es nicht meins war.

Die zweite Kurzgeschichte “Mutter” hat mir persönlich besser gefallen. Hier kamen auch die Hintergründe besser zur Geltung, ohne dass es durchwegs zu “lächerlich” wirkt. Brutalität und Perversität ist auch hier vorhanden und einen empfindlichen Magen darf man allgemein nicht haben, aber das wird einem ja von vorneherein versprochen.

Fazit
Bizarr enthält zwei Kurzgeschichten, die sicherlich Geschmacksache sind. Die Sprache ist sehr derb, die Storyline ist eingeschränkt mit Perversitäten im Vordergrund. Vor allem Blowhead und Shreadhead erinnerte mich stark an den Stil von Edward Lee aus Bighead. Diese Geschichte war mir insgesamt zu viel des Guten, zu lächerlich, zu wenig Story, wie gesagt einfach Geschmacksache. Mutter hat mir besser gefallen. Es liest sich flüssiger, angenehmer. Auch hier ist man mit Brutalität gut bedient, aber die Handlung fand ich einfach realitätsnäher, falls man das so sagen kann, und sprachlich nicht ganz so überzogen. Insgesamt gibt es von mir 3 Sterne, die zweite Kurzgeschichte hat es noch gerettet, ein Muss ist das Buch für mich aber leider nicht.

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