[REZENSION] ZU “AURIS 4 – DER KLANG DES BÖSEN” VON VINCENT KLIESCH, NACH EINER IDEE VON SEBASTIAN FITZEK

[REZENSION] ZU “AURIS 4 – DER KLANG DES BÖSEN” VON VINCENT KLIESCH, NACH EINER IDEE VON SEBASTIAN FITZEK

[Werbung] “Auris 4” habe ich vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Herzlichen Dank!

© Droemer Knaur


Verlag: Droemer Knaur
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 01.06.2022
Seiten: 352
TB: 12,00 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja, Band 4
ISBN: 978-3426308417


Meine Meinung

Der Reihe bin ich von Anfang an komplett verfallen. Allein die Thematik um die Phonetik finde ich absolut interessant und ist einfach etwas, das im Thriller-Bereich bisher noch nicht vorhanden war, zumindest kenne ich keine Bücher in diese Richtung. Deswegen finde ich die Ermittlungen bei Auris besonders faszinierend, weil es einfach mal was anderes ist.

Der neue Fall von Hegel hat mich erneut ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Die Handlung ist gut durchdacht und bietet viel Spannung. Allerdings muss ich gestehen, dass mir gerade zur Mitte hin etwas zu viel persönliches Drama enthalten war. Das Spiel mit der eigenen Gesundheit von Hegel fand ich stellenweise überzogen und leider auch etwas nervig. Wenn man sich hier mehr auf sein Können als Phonetiker konzentriert hätte, wäre mir lieber gewesen, denn nachträglich betrachtet, kam dies ein wenig kurz in diesem 4. Teil. Auch Jula war mir in den vorherigen Bänden etwas sympathischer. Zum Ende hin wurde es zwar wieder besser, aber so richtig ist mir der Zugang zu ihr dieses Mal nicht gelungen. Ich muss aber betonen, dass diese Kritik zum Glück von einer tollen ausgeklügelten Geschichte übertroffen wird.

Die Story an sich bietet wie oben erwähnt wirklich viel Spannung und es macht Spaß, die Geschehnisse nacheinander aufzudecken. Schön ist auch, dass Elyas und Friedrich ebenfalls wieder mit am Start sind, das gibt dem Thriller etwas Frisches und Leichtes. Dank dem tollen Schreibstil und genialer Hintergründe, die intelligent zu einem großen Ganzen werden, kann man über die kleinen persönlichen Dramen hinwegsehen und das Buch lies sich dadurch super schnell lesen.


Fazit

Auris 4 ist im Großen und Ganzen wieder ein gelungener Teil um den Phonetiker Hegel. Die Handlung ist spannend gemacht und man kann mit den Charakteren mitfiebern und die Begebenheiten nach und nach aufdecken. Der Schreibstil ist super einnehmend und ich konnte das Buch dadurch kaum aus der Hand legen. Ein bisschen Kritik gibt es aber auch. Mir kam zum einen die Phonetik von Hegel etwas zu kurz, vor allem deswegen, weil ein persönliches Drama um den Ermittler alles andere etwas in den Hintergrund gerückt hat. Das war mir ein wenig zu vordergründig dargestellt. Trotzdem hat dieser Thriller wieder eine Menge Überraschungen geboten, auch der Cliffhanger am Ende ist neu und zeigt, dass man die Auris-Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen sollte. Von mir gibt es trotz den paar Dingen, die meinen Geschmack nicht ganz getroffen haben, eine absolute Empfehlung und 4,5 Sterne, 5 auf den gängigen Portalen.

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