[REZENSION] ZU “AMISSA – DIE VERLORENEN” VON FRANK KODIAK

[REZENSION] ZU “AMISSA – DIE VERLORENEN” VON FRANK KODIAK

Amissa – Die Verlorenen

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Leseexemplar
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 02.11.2020
Seiten: 400
Print: 10,99 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja, Band 1 der Trilogie
ISBN: 978-3551559203


Inhalt

In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu “Amissa”, einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

© Droemer Knaur


Meine Meinung

Das Buch hatte ich gar nicht wirklich auf dem Schirm, aber ich war doch sehr gespannt, was mich erwarten würde.

Der Einstieg hat mich doch ziemlich überrascht, muss ich gestehen. Denn schon im ersten Kapitel wird es richtig brutal, was natürlich sofort die Spannung auf ein hohes Niveau treibt. Wir haben hier einen klassischen Thriller mit Ermittlerduo, allerdings sind diese mal keine Polizisten, sondern Privatermittler. Dazu kommt, dass der Autor es geschafft hat, dass ich beide auf Anhieb sehr sympathisch fand, obwohl manche Methoden als fragwürdig durchgehen könnten. Der Autor hat das aber sehr gut vermittelt, so konnte ich Rica und Jan sehr gut verstehen und mich in sie hineinversetzen.

Hier habe ich tatsächlich alles bekommen, was ich mir von einem guten Thriller erhoffe. Ich konnte miträtseln, habe mit gehofft, es war durchwegs spannend, die Protagonisten waren sympathisch und die Handlung hat einige Wendungen beinhaltet, die ich nicht durchschaut habe. Dazu gab es, wie oben erwähnt, auch einige brutale Szenen, die sicher nichts für schwache Nerven sind, für mich aber dazugehören. Da lief es mir teilweise eiskalt den Rücken hinunter und ich musste manchmal sogar schlucken. Was diese Gefühle noch intensiviert hat, waren die Kapitel aus Sicht entführter Personen und deren Täter. Das war insgesamt alles super durchdacht und einfach toll gemacht.

Was ich hier schon sagen kann, ist, dass diese Trilogie nicht unabhängig voneinander gelesen werden sollte. Der erste Fall ist nur zum Teil abgeschlossen, denn es gibt einen großen Fall, der mehrere Hintergründe umfasst und bei dem in der Fortsetzung weiter ermittelt wird.


Fazit

Der erste Fall von Rica und Jan hat mich direkt positiv überrascht. Die beiden konnte ich sofort gut leiden und der Autor hat nicht lange gefackelt und gleich im ersten Kapitel die Spannung auf ein gutes Niveau angehoben. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und es war klar, dass die Geschichte eine gewisse Brutalität mit sich bringt, wobei dies natürlich deswegen so extrem empfunden wird, weil die Opfer jugendliche Mädchen sind. Es hat Spaß gemacht, die Einzelheiten nach und nach aufzudecken, in verschiedene Perspektiven einzutauchen und mit den Charakteren mitzufiebern. Dieser erste Fall ist zugleich Band 1 einer Trilogie und die Geschichte umfasst mehrere Fälle, die in einem großen Fall münden. Am Ende gibt es zwar eine Auflösung, allerdings ist offensichtlich, dass das große Ganze noch nicht abgeschlossen ist. Für den Auftakt gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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