[BLOGGER DENKEN]VON LEXYS BOOKDELICIOUS

[BLOGGER DENKEN]VON LEXYS BOOKDELICIOUS

© Bild: Lexys BookDelicious

Es gibt da eine echt tolle Beitrags-Aktion von Lexys BookDelicious, der ich mich liebend gerne anschließe. 
“Was Blogger denken” soll einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewähren. Wie kam man zum Bloggen? Welche Herausforderungen kommen auf einen zu? Kann jeder Blogger werden? Was möchte ich über mein Privatleben preisgeben?

Das und vieles mehr, sind Fragen, mit denen sich jeder Blogger früher oder später auseinandersetzt, am besten früher. :-D Auch Lexy hat hierzu seine Gedanken niedergeschrieben. Den Beitrag findet ihr hier:

 

Was Blogger denken

 

Meine Gedanken zum Bloggen

Auch ich mache mir regelmäßig Gedanken über mein Bloggerdasein. In einem anderen Beitrag hatte ich ja schon mal erwähnt, dass es bei mir eine relativ spontane Entscheidung war, mal eine Facebook-Seite “auszuprobieren”. Am Anfang hab ich immer noch gesagt, ich möchte keinen richtigen Blog, mir reicht die FB-Seite. Lange gehalten hat diese Entscheidung nicht. :-)

Da stellt man sich schnell die Frage: Was für ein Blogger möchte ich sein? Soll es dauerhaft sein? Möchte ich regelmäßig Beiträge schreiben? Möchte ich die Arbeit mit einem Blog haben und habe ich das technische Know-How bzw. bin ich bereit, mich damit zu beschäftigen? Möchte ich auch irgendwann mit Verlagen zusammenarbeiten?

Man sollte wirklich gründlich überlegen, ob das Bloggen für einen gedacht ist. Vom Prinzip her kann es jeder, aber es sollte Spaß machen und der Grund sollte nicht darin bestehen, weil man so viele Rezensionsexemplare wie möglich haben möchte.

Um richtig als Blogger/in anerkannt zu werden, vor allem im Verlagswesen, sollte man einen externen Blog führen. Aber das war für mich nicht der einzige Grund, einen externen Blog zu erstellen. Ich habe schnell gemerkt, dass es einfach auch Beiträge gibt, die zu umfangreich für Facebook sind, die man auf einem Blog besser gestalten kann. Beiträge auf FB verschwinden in kürzester Zeit wieder, auf dem Blog kann man immer wieder darauf zugreifen.
Fast zwei Jahre war ich bei blogspot, dann ist die DSGVO in Kraft getreten und auch wenn viele dort geblieben sind, wollte ich was Eigenes, ich wollte letztendlich den Schritt wagen und eine eigene Homepage, ohne ständig im Hinterkopf zu haben, das mein Blog evtl. rechtlich gesehen Schwierigkeiten bekommen könnte. Der Wechsel war alles andere als einfach, aber er ist gelungen. :-)

Ist man dann irgendwann angekommen, kommen immer wieder neue Herausforderungen. Möchte ich regelmäßig unterschiedliche Aktionen? Mit wie vielen Autoren, Bloggern, Verlagen arbeite ich zusammen, damit es nicht zu viel wird und der Spaß nicht verloren geht?

Was ich sehr wichtig finde, ist, dass man versucht sein eigenes Ding zu machen. Man sollte einfach das tun, worauf man Lust hat und sich nicht zu sehr an anderen orientieren. Es gibt immer Seiten/Blogs, die die besseren Bilder machen, die tolle Ideen haben, die mehr Follower haben. Wenn man sich auf sowas fixiert, hat man fast schon verloren, denn dann macht es irgendwann keinen Spaß mehr, weil man sich zu sehr unter Druck setzt. 

Tipps und Anregungen von anderen Bloggern oder auch den Lesern sind immer super, aber im Endeffekt muss man selbst zufrieden sein, dann ergibt sich der Rest von selbst. 

 

Eine große Frage, die sich früher oder später jeder mal stellt: Wie sehr möchte ich mein Privatleben involvieren?

Für manche ist das vielleicht ganz einfach. Sie gehen offen damit um und geben vieles preis, auch sehr intime Dinge. Ich finde das muss einfach immer jeder für sich selbst entscheiden. Ich mag auch einige Seiten sehr gerne, wo viel Privates geteilt wird. Für mich selbst hab ich da ja so ein Mittelding. Meine Buch- und Merchsucht kann ich auch schlecht verstecken. :-D
Aber es gibt eben auch Dinge, die möchte ich privat halten. Wobei ich gestehen muss, dass ich auch schon Tage hatte, an denen ich überlegt habe, einen Beitrag zu schreiben, mehr von mir preiszugeben. Mir etwas von der Seele schreiben, über etwas Privates, nicht nur eine allgemeine Meinung. Doch irgendwie entscheide ich mich letztlich doch immer dagegen.
Will ich wirklich das jeder mitlesen kann, wenn ich über persönliche Laster schreibe? Will ich, dass womöglich Arbeitskollegen mitlesen, oder gar mein Chef? Evtl. mein Nachbar? Oder, was ja auch schnell passieren kann, möchte ich anderen leid tun?
Mitleid ist natürlich menschlich, man empfindet es selbst schließlich fast täglich, aber möchte ich, dass andere so in Bezug auf mich denken, wo es doch Millionen von Menschen auf der Welt gibt, die es eher verdient hätten?
Da muss ich sagen: Nein, das möchte ich nicht. Auch wenn es nichts ist, wofür man sich schämen müsste und es einem egal sein könnte, was andere sagen und denken, irgendwas in mir sträubt sich dagegen. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Und mit diesen Gedanken habe ich ja auch schon irgendwie etwas Persönliches geteilt. :-)

Wie steht ihr zu diesem Thema? Das würde mich sehr interessieren! Teilt ihr öffentlich auch mal gern Privates? Oder falls nicht, wie steht ihr zu Menschen, die ganz persönliche Dinge teilen, sei es über Geldprobleme, die Gesundheit u.v.m.? 

Lasst mich auch gerne an euren allgemeinen Gedanken zum Bloggen teilhaben, ich freue mich immer auf den Austausch mit euch!

 

Loading Likes...

2 Gedanken zu „[BLOGGER DENKEN]VON LEXYS BOOKDELICIOUS

  1. Hallo meine Liebe,

    Was für ein toller Beitrag.
    Die Privatsphäre ist in allem ein sehr wichtiger Punkt. Man teilt viel uns schreibt gerne mal schnell etwas das vielleicht zu privat ist.
    Ich denke jeder hat mal den Gedanken einen “MiMiMi” Beitrag zu schreiben und zu Posten. Man muss nur sehen wo es anfängt und wo es definitiv aufhört.

    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. ❤

    1. Huhu Lexy,

      Danke schön! <3
      Und da hast du recht, man schreibt manchmal vorschnell, ohne etwas lieber erst mal sacken zu lassen. Ich bin da ganz bei dir!

      Lg, Marion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.