[Rezension] zu “Haus der Geister” von John Boyne

[Rezension] zu “Haus der Geister” von John Boyne

Titel: Haus der Geister
Autor: John Boyne
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 01.03.2016
Seiten: 336
Print: 9,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
Reihe: nein
ISBN: 978-3-492-06004-2

Kurzbeschreibung

England 1867. Die junge Eliza Caine fährt in die englische Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace freudig begrüßt. Zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass außer den beiden Kindern niemand in dem alten viktorianischen Anwesen lebt – bis sie erkennen muss, dass sie dennoch nicht alleine sind. Etwas verfolgt sie und trachtet ihnen nach dem Leben. Eliza muss längst begrabene, tödliche Geheimnisse enträtseln, wenn sie nicht selbst den düsteren Mauern von Gaudlin Hall zum Opfer fallen will.

© Cover/Inhalt: Piper Verlag

Meine Meinung

Das weiße Cover hat irgendwie was edles an sich und ist ein wahrer Blickfang, auch mit dem Mädchen in dem weißen Kleid passt es perfekt zum Inhalt.

Der Schreibstil hat etwas besonderes, was gut zu dieser historischen Geistergeschichte gepasst hat. Schon nach wenigen Seiten war ich von dem Buch gefangen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eliza ist eine junge und sympathische Frau, die plötzlich ein schwerer Schicksalsschlag ereilt, der ihr Leben für immer verändern sollte. Der kleine Eustace ist mir sofort ans Herz gewachsen, während man bei Isabella nicht so genau wusste, woran man bei ihr war.

Mit Gaudlin Hall hat John Boyne die perfekte Kulisse geschaffen und ich konnte die düstere Stimmung beim Lesen regelrecht spüren. Bei vielen Szenen lief es mir kalt den Rücken runter und da ich das Buch auch spät abends gelesen habe, gab es wirklich auch Momente in denen ich mich in meiner mucksmäuschenstillen Wohnung umgesehen habe. Es war jetzt nicht dieser typische angstvolle Grusel, wie bei Filmen, aber es ist doch ein leichtes Unwohlsein bei einigen Szenen entstanden. Ich konnte mit Eliza mitfiebern und mitbangen, aber ich selbst hätte wohl nicht ihren Mut bewiesen.
Die komplette Grundidee hat mich hier überzeugt und auch einige Überraschungen waren parat. Vor allem am Ende konnte mich der Autor noch mal so richtig hinters Licht führen.

Fazit: Eine schöne schaurige Geistergeschichte, die vor allem perfekt für den Herbst ist. Besonders die Mischung aus historischem Geistergrusel, der gleichzeitig teilweise sehr berührend war, hat mir wahnsinnig gut gefallen!

Wie ihr seht ein sehr tolles Buch, aber die Suche geht weiter! ;-)

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3 Gedanken zu „[Rezension] zu “Haus der Geister” von John Boyne

  1. Huhu Marion,

    ui, ultimatives Gruselbuch klingt spannend, da such ich auch ständig nach, so ein Buch, bei dem man ständig in die Dunkelheit blinzelt und überlegt, ob man doch was gesehen hat. ^^

    Sag nie ihren Namen und Es gehören für mich auch dazu. Vierter Stock Herbsthaus möchte ich auch noch lesen, von Oliver Susami hab ich S3 gelesen und das hat auch so ein kribbeln im Nacken ausgelöst. ;)

    Liebe Grüße,
    Silke

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